mobile Luftschiffkreuzung

mobile Luftschiffkreuzung

mobile Luftschiffkreuzung

 

mobile Luftschiffkreuzung

Wo das globale Dorf lockt und Entfernungen im digitalen Netz zusammenschmelzen, baut Jürgen Witte ein Bild für Verlangsamung und Distanz auf. Dabei dienen überdimensionierte Ampeln als Index für ein Geschehen, das stattgefunden hat, stattfinden wird oder gerade stattfindet.

Denn die Luftschiffkreuzung ist vor allem ein Vorstellungsbild für den Betrachter, der die Zeppeline einer scheinbar untergegangenen Zeit im Raum, über den Ampeln, imaginieren muß. Diese Bewegung im Raum überwindet noch Entfernung, weil das Medium des Transports selber ein Objekt von Größe ist. Diese Größe geht einher mit einem gemächlichen Tempo, das sich selbst außerhalb der Zeit zu stellen scheint.

Das erinnert an Robert Barry ,“einige Orte zu denen wir kommen können und für eine Zeit lang ´frei zu sein um darüber nachzudenken was wir machen werden` (Marcuse)“. 

Thomas Wulffen, Berlin 1999

 

 


 
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